Meine Instrumente

„Und dieses Instrument, der Fotoapparat, ist in Wirklichkeit so einfach;
nur die Leute, die etwas davon verstehen, haben alles so kompliziert gemacht“

Alexander Spörl – Mit der Kamera auf du

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Wasser ist im kleinsten Dunkel

 

….oder: Auch in meiner kleinen Wohnung kann ich analoge Abzüge herstellen.

Nun schon über ein Jahr, die Uni primär online, die Labore kaum bzw. nicht nutzbar. Da muss man gucken, wie man an seinen Arbeiten weiter machen kann. Vieles wurde bei mir digital, auch die Fotografie. Ob ich mich deshalb irgendwie schuldig fühle? Nein!
Der Blog basiert primär auf der analogen Fotografie, doch das heißt nicht, dass ich mich darauf beschränke. Ich merke nämlich gerade, wie sich vieles ändert, auch meine Arbeiten.

Aber um ab und an kleinere Abzüge machen zu können. Wurde mein Flur und Bad zur Dunkelkammer. Sehr improvisiert, was ich eigentlich nicht so gerne mag. Bin ich doch schon seit vielen Jahren sehr gut ausgestattete Labore gewohnt. Aber, es funktioniert. Hier einen Einblick.

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Die Polaroidwand

Ausstellung GFJK Gesellschaft der Freunde junger Kunst

Ausstellung GFJK Gesellschaft der Freunde junger Kunst

 

Es sind weder meine Polaroids/Sofortbilder, noch war es meine Ausstellung. Jedoch ist es seit einigen Jahren ein kleiner Traum von mir gewesen, eine Wand mit den alten Polaroids von Dirk Altenkirch zu bekleben. Letzten Sommer war er Teil einer Gruppenausstellung in Baden-Baden und zusammen mit Michelle Mantel planten wir seine Ausstellungsbeteiligung, welche neben dieser Arbeit noch zwei weitere Installationen beinhaltete.

Mit der Polaroidwand ging somit ein kleiner Traum in Erfüllung, auch wenn es eine große Arbeit war. So sortierte ich die Architekturfotos aus seinem Polaroidarchiv, bevor die etwas über 800 Polaroids im Zufallsprinzip an die Wand geklebt wurden.