Projekte und Pläne 2022

Die letzten zwei Jahre haben uns zwar allen gezeigt, dass man sich lieber nicht an Plänen festhält. Aber deswegen darauf zu verzichten ist dann doch keine Option. Feste Daten sind für mich wichtig, daher ist es schwierig, dass es noch nichts Neues zur Analog Total Ausstellung gibt. So hoffe ich auf die Ausstellungseröffnung und darauf, dass das etwaige Datum sich nicht mit etwas anderem überschneidet.

Auch dieses Jahr möchte ich so viele Fotofestivals besuchen, wie es Zeit und Geldbeutel zulassen. Auf meiner Liste steht da neben dem analogueNOW auch das neue Rotlicht Festival in Wien und das Experimentalphotofestival in Barcelona. Zu letzterem möchte ich mit einem Interrailpass fahren und mit einem kleinen Railtrip verbinden.

Soweit zu den zeitlich und räumlich abhängigen Plänen. Was meine fotografisch-künstlerischen Projekte betrifft, so möchte ich meine Recherche bezüglich fotografischem Altpapier (Fotolehrbücher, Fotomagazine) intensivieren und an den Polagrammen (und deren Randprojekten) weiter arbeiten. Mal schauen ob es auch mal wieder „normale“ Fotos von mir gibt. Aber irgendwie……

 

Jahresrückblick 2021

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Projekte und Pläne 2021

Ich bin mit dem Jahresrückblick etwas spät dran, aber irgendwie hatte ich lange keine Motivation mich mit diesem Jahr zu beschäftigen. Irgendwie konnte ich nämlich meine Projekte und Pläne, welche ich für dieses Jahr hatte, nicht so recht umsetzen. Zum Beispiel ist unter janadillo.de immer noch keine Portfolioseite zu finden, auch wenn es einen Rohling gibt, welchen ich für ein Seminar gemacht habe.

Mit der Recherche und den Fotolehrbüchern hab ich keinen besonders großen Fortschritt gemacht, allerdings gibt es neue Ansätze das Thema in meine Bachelorarbeit mitzunehmen, welche auch bald anstehen wird.  Allerdings hab ich das mit der Geisterfotografie weiter verfolgt, wobei kein ganz großes Projekt daraus wurde, eher ein kleiner Ansatz (im wahrsten Sinne des Wortes) und eine kleine Installation zum Tod meines Opas in Kombination mit „paranormalen“ Aktivitäten.

Die angekündigte Ausstellungsüberraschung ist die Analog Total Ausstellung im Grassi Museum Leipzig, wo ich mit einigen meiner Polagrammen dabei bin. Zwar hängt die Ausstellung schon seit Ende November, aber Sachsens Teil-Lockdown lässt leider die Türen nicht öffnen. Auch die Botanik-Ausstellung ist seit dem 10. Oktober abgebaut, wobei, so ganz nicht. Denn ein Bild gefiel einer Pflanze so gut, dass diese sich daran festgewachsen hat. Daher hab ich entschieden das Bild erstmal noch hängen zu lassen. Insgesamt hing die ganze Ausstellung nun ein ganzes Jahr länger als geplant. Zudem setzte ich zum Ende des letzten Wintersemesters auch eine kleine Fensterausstellung in meiner Wohnung um, motiviert von meiner Professorin. Damit auch trotz Lockdown Bilder einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und ich mich mit dem ausstellen weiter auseinander setze.

Dieses Jahr setzte ich zudem noch weitere Polagramme um. Daraus ergaben sich auch weitere Ansätze darüber hinaus, an welchen ich gerade weiter arbeitete. Ich versuche gerade in meinem Kopf den Gedanken auszutreiben, immer neue Projekte umsetze zu müssen. Jetzt ist es an der Zeit um mal tiefer in ein Projekt zu gehen und es auszuarbeiten. Auch was die Ausstellungs und Zeigemöglichkeiten anbelangt.

Im Sommer fühlte es sich alles wieder so normal an. Ich war auf Reisen, was mich wieder so richtig lebendig fühlen lassen hat. Nach all dem Lockdown-Gedöns und Online-Studium. So tat es gut auf dem f-Stop Festival in Leipzig auszuhelfen, auf dem analoguenow in Berlin meine Polagramme zu zeigen und beim Rotlicht Festival in Wien so viele tolle Arbeiten zu sehen.

Nun geht seit Oktober wieder das studieren in präsenz, woran ich mich auch wieder enorm gewöhnen musste (ohoh, Menschen)

Ein Ende ist kein Ende

In den letzten Tagen hab ich nun mein „gefüchtetes“ 4×5 Sofortbildmaterial angebrochen. Lange hab ich mit mir gerungen, wollte es lieber verkaufen als nutzen – da die anderen Polagramme ein kleineres Format haben und ich erst keinen Bruch im Format darin haben mochte. Doch nun sind schon einige neue, größere, Polagramme entstanden und es sind aktuell noch 12 Blatt übrig. Diese 12 Blatt werde ich nächsten Monat verbrauchen – bis dahin werde ich mich noch intensiver mit geometischen Formen und Farben beschäftigen.

Auch wenn ich kein „neues“ Material mehr haben werde, ist es mit der Arbeit an den Polagrammen noch lange nicht vorbei. Ich hab ein Haufen „Müll“ bzw. Polaroid-Negative, welche es freizulegen und ins Farblabor zu bringen gilt. Auch mit den Farbwerten und Schablonen hab ich noch weiteres vor – in der Hoffnung da in naher Zukunft eine komplexe Ausstellung umsetzen zu können.

[Hier ein Bild reindenken, der Upload geht akuell nich]