Fotoalbum

Diese Aufnahmen zeigen die Spuren, welche in einem Fotoalbum zurückbleiben, wenn man die eingefügten Bilder daraus entfernt.

Es war das Fotoalbum, welches meine Oma angelegt hat, um mein groß werden zu dokumentieren. Doch es wurde nur bis etwa zu meinem zehnten Lebensjahr geführt. Aufgrund ihres Todes habe ich es einige Zeit später, 2018, bekommen und die Bilder von mir daraus entnommen.
Zurück blieb ein leeres Fotoalbum mit eben diesen Spuren und Notizen, welche auch auf Anwesenheit und Vergangenheit deuten – wie die Fotos, welche darin klebten.

Heimatliebe

In der aktuellen Situation hilft es mir sehr, wieder zurück in meiner Heimat, dem Schwarzwald, zu sein.

Diese Bilder sind am Rosenmontag entstanden, als ich eine so heftige „Heimatliebe“ gefühlt habe,
dass ich tatsächlich mit einem FARBFILM diese LANDSCHAFTSaufnahmen gemacht habe und mir dabei Tränchen über die Wange gekullert sind.
Ich war von mir selbst ganz überrascht und es hat mir gezeigt, dass sich in meinem Leben irgendwie etwas ändern muss.

Im Pott ersticke ich.

Vielleicht gefallen euch diese, mir doch ziemlich persönlichen, Aufnahmen auch etwas. Ich bin gerade täglich im Wald (jedoch in einer anderen Region im Schwarzwald, als auf den Bildern zu sehen)

Ich hab sie nicht entfleckt, da der Scan nicht der beste ist….irgendwie macht der Flexi wieder Streifen……

Stillleben im Atelier Altenkirch

Nun arbeite ich schon etwa 1.5 Jahre nicht mehr im Atelier Altenkirch, doch zieht es mich immer wieder zurück. Sei es aktuell meine Ausstellung im Botanischen Garten (KIT), oder der zweimal im Jahr stattfindende Architekturfotografie-Workshop für die Architekturstudenten der Hochschule – oder einfach nur um mal wieder Hallo zu sagen. Ich bin so froh, dass es mich vor inzwischen so vielen Jahren dort hin verschlagen hat, denn es ist einfach ein so toller Ort mit tollen Menschen.

Darum hab ich mich entschieden eine Stillleben-Aufgabe vom Studium dort umzusetzen. Ich hab mich so lange mit Gedanken gequält, was ich denn fotografieren sollte – denn es ist nicht wirklich mein Sujet. Doch hier fühlt es sich für mich einfach so stimmig an.

Architekturfotograf Dirk Altenkirch

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Bei ihm habe ich nicht nur insgesamt vier Jahre gearbeitet und dabei einiges gelernt – er hat mir auch vor vielen Jahren meine Rolleiflex geschenkt. Es war das bisher wegweisenste Geschenk, worüber ich immer noch sehr dankbar bin.

Nun war es mal an der Zeit ihn vor seinem Atelier mit eben dieser besagten Rolleiflex zu fotografieren.