Station 32: Porto

janalog-unterwegsDiese Woche verbrachte ich einige Tage in Porto. Es war zwar eigentlich kein „Fotourlaub“, doch irgendwie hat sich daraus einiges entwickelt. Wortwörtlich. Ich habe nämlich von einem Bekannten den Tipp eines Fotoladens bekommen. Eigentlich wegen dem Sortiment an analogen Kameras, doch im Vorfeld entdeckte ich schon die günstigen Entwicklungspreise im Internet und so konnte ich dort die ersten drei Filme entwickeln lassen.
Máquinas de Outros Tempos haben mir auf den nächsten Tag zwei Farbfilme sowie einen SW-Film für 7 Euro entwickelt. Man findet hier auch viele analoge Kameras, doch ich muss zugeben diese nicht wirklich intensiv betrachtet zu haben – ich brauch ja nichts.

WICHTIG: Die Negative, so hab ich nachträglich festgestellt, sind absolut nicht gut behandelt worden. Fingerabdrücke, Kratzer, Verschmutzungen……

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Auf der Suche nach dem Laden ist mir aufgefallen, dass es in der gleichen Straße, Rua dos Mártires da Liberdade, noch weitere entsprechende Läden gibt. Gleich neben Máquinas de Outros Tempos gibt es Lomography Embassy Porto mit den entsprechenden Lomo-Kameras. Etwas weiter den Berg runter gibt es Câmaras & Companhia mit einigen analogen Kameras im Schaufenster, aber ich bin in die anderen Läden nicht rein.

Etwas ganz feines ist das Centro Português de Fotografia (C.P.F.), welches in einem ehemaligen Gefängnis befindet. Der Eintritt ist kostenlos. Das Gebäude ist sehr beeindruckend und verwinkelt. Ganz oben befindet sich eine Kamerasammlung und in den anderen Räumen findet man verschiedenste Ausstellungen. Am meisten hat mich unten die Ausstellung Extraños von Juan Manuel Castro Prieto beeindruckt.

Zu guter letzt war ich auch noch, im Touristenziel Nr. 1, in der Bibliothek Livraria Lello und habe mein „4-Euro-Eintritt-Gutschein“ in ein Buch mit fotografischen Essays Luigi Ghirri investiert. Ein weiteres fototheoretisches Buch für die Bibliothek.

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Filme suchen eine Kamera

FIlme suchen eine Kamera
In der letzten Zeit fanden immer wieder abgelaufene, bzw. nicht mehr benötigte Filme zu mir. Inzwischen sind es so viele, dass ich diese selbst nicht aufbrauchen kann und möchte. Es handeln sich nämlich vor allem um Farbnegativ-Kleinbildfilme, welche ich sehr selten nutze.
Von daher sehe ich mich gerade als eine Art Auffangstation für kameralose Filme mit Vermittlungsfunktion.

Ich möchte ab und zu je 5 gemischte KB-Filme abgeben. Diese werden dann verlost um jedem eine Chance auf diese Filme zu geben.
Zwar geht es mir nicht um Geld und ich nehme die entstehenden Versandkosten gerne auf mich, doch ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es in der „Szene“ viele Menschen gibt die mit Herzblut für ihre Sache einstehen – was aber manchmal ohne finanzielle Mittel nicht geht. Damit möglichst viele von dieser Aktion etwas haben würde ich mir wünschen, dass der/die EmpfängerIn im Sinn eines „Geben und Nehmens“ handelt. Die Interpretation meines Gedankens steht jedoch frei.
Ich persönlich dachte da zum Beispiel an (eine Stunde) Zeit für Lichtdruck oder ähnlichen Projekte.
Teilnahme per Mail an aussage@janalog.de (Betreff: Filme suchen eine Kamera)