Station 5: Freiburg und Tübingen

janalog-unterwegsEin bisschen Heimatluft konnte ich vergangenes Wochenende schnuppern, da es nach Freiburg und Tübingen ging.  Zwar beinhaltete diese kleine Tour keinen Museumsbesuch, doch bestes Sommerwetter und sehr sehr viele Gespräche über die Fotografie.  Am Samstag fand in Tübingen das vfdkv-Treffen der süddeutschen Gruppe statt. Trotz drückender Hitze schlichen wir durch die Stadt und wurden durchaus komisch beäugt, da es einige nicht ganz dezente Kameramodelle zu sehen gab. Ich bin immer begeistert was sich aus so einem Treffen entwickelt. So werde ich in diesem Jahr noch Teilnehmer des Treffens besuchen und habe damit eine weitere Station für mein janalog unterwegs. Ich freue mich schon sehr darauf.

Auch am Sonntag durfte ich einen weiteren analogen Fotografen in Freiburg treffen, bevor es wieder zurück ging. Ich habe an diesem Wochenende sehr viel mitgenommen. Danke dafür.

Die nächste Tour wird mich in zwei Wochen nach Lübeck und Hamburg führen, da in Hamburg die Triennale der Photographie stattfindet.

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Voigtländer Bessa Voigtar 1:7,7 F= 10,5cm (1929)

Anfang des Jahres flog mir diese alte Kamera zu. Mit ihren 86 Jahren ist sie wohl die älteste Kamera, welche sich je in meinem Besitzt befand. Doch nachdem ich den ersten Film durch hatte und die Bilder sah, so wusste ich, dass ich sie nicht aktiv nutzen würde. Einen ungenauen Sucher kann ich einfach nicht gebrauchen.
Zwar hat die Handhabung durchaus ihren Reiz und auch die Bildwirkung könnte man bei dem ein oder anderen Projekt verwenden, doch sie wäre für mich hauptsächlich nur ein hübscher Blickfang im Zimmer. Somit wechselte die Kamera recht schnell ihren Besitzer, da ich nur die Kameras behalte, welche ich auch regelmäßig nutze.

 

Wehr, 2015

Wehr, 2015

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Voigtländer Bessa Voigtar von 1929

Station 4: Würzburg und München

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Bevor es letzte Woche mit dieser kleinen Tour losgehen konnte, wurde es wegen dem Bahnstreik noch ziemlich aufregend. Ich hatte mich fast schon von dem Gedanken an diesen kleinen Ausflug verabschiedet.

In Würzburg wurde die Ausstellung Lichtbild und Datenbild – Spuren konkreter Fotografie im Kulturspeicher angesteuert. Es war eine Ausstellung, welche nicht passender hätte sein können und meine Erwartungen wurden wirklich getroffen. Ich habe sehr viel Inspiration und Motivation mitgenommen und werde das nun auch hoffentlich nutzen können.

Die nächsten zwei Tage in München bieteten weitere Ausstellungen. So ging es in das Stadtmuseum zur Retrospektive von Anders Petersen. Ich muss gestehen, davor nichts von diesem Fotografen gehört zu haben. Jedoch war ich ziemlich beeindruckt von diesen Fotos, welche eigentlich gar nicht meinem Geschmack entsprechen. Desweiteren ging es noch in die Pinakothek der Moderne. Zwar war ich von den dortigen Ausstellungen diesmal ein kleines bisschen enttäuscht, doch die Architektur ist immer Grund genug durch das Gebäude zu streifen.

Desweiteren durfte ich in beiden Städten weitere analoge Fotografen kennen lernen. Danke für die Gespräche 🙂

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