Station 25: Hamburg

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Und schon wieder Hamburg! Das Analog-Event, welches von Christoper Kesting in der „die analoge fotografie lebt“-Facebook-Gruppe ins Leben gerufen wurde, zog mich dieses Jahr ein zweites Mal in diese Stadt.

Zwar ging das Event vom Freitag bis Sonntag, doch ich reiste schon am Donnerstag an um noch ein bisschen die Stadt genießen zu können. So ging ich, natürlich, auch in das Haus der Fotografie der Deichtorhallen. Dort gab es drei Ausstellungsbereiche und Fotos von richtig vielen verschiedenen Fotografen zu sehen. So gab es zum Beispiel die Gute Aussichten 16/17, den „European Photo Exhibition Award (epea)“ sowie einen kleinen Bereich mit Fotos eines Schulprojektes. Es waren wirklich tolle Arbeiten zu sehen, vor allem konnte man die jeweiligen Präsentationen der einzelnen Serien schön vergleichen. So war es nicht langweilig und hatte „visuelles leben“ in der Hängung.

Am Freitag ging es, nachdem ich kurz im „Basislager“ der Freien Kunstakademie Hamburg vorbeigeschaut hatte, gleich zum Reperaturserivce Foto Maerz. Es war durchaus interessant eine so große „Werkstatt“ zu sehen. Bisher kannte ich nur den Zwei-Mann-Betrieb Dimas in Freiburg. Danach folgte das Fachlabor OpenEyes, bei welchem wir unter anderem einer Hängeentwicklungsmaschine bei der Arbeit zuschauen durften. Nach einem größeren Päuschen mit Gesprächen und warten an der Innenalster, sowie einem kleinen Besuch bei der Galerie für Fotografie Persiehl & Heine, ging es in das Photohaus Colonnaden. Hier durften wir Kameras gucken und es wurde natürlich über die ein oder andere Kamera gefachsimpelt. Als Tagesabschluss fand sich eine kleine Runde wieder in der Akademie ein und wir schauten uns ein paar Dokumentationen über Fotografen an.

Mein persönliches Highlight war der Besuch vom Butzlab am Samstag. Die Kira Ens ist Handprinterin und man spürt richtig ihre Begeisterung für die Sache. Es war wirklich interessant und erfrischend mal nicht nur Technik in die Ohren zu bekommen. Denn am Abend bei dem kleinen, oder eher etwas längeren, Vortrag und Gespräch über die Dia-Fotografie von Henning Serger gab es das noch zu genüge.

Am Sonntag wurde die Veranstaltung mit dem Vortrag des Kunsthistorikers Dr. Tankred Tabbert über die gegenwärtige Fotografie, welchne ich sehr informativ und belebend fand, beendet. Es waren drei wirklich nette Tage, wobei da noch Luft nach oben ist. Auf ein nächstes Mal!

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