Das Leben, wie?

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Es ist gut, dass es keine Lebensanleitung gibt, doch manchmal sieht man sich plötzlich vor großen Fragen und Veränderungen. Man möchte so vieles machen und hat die verschiedensten Pläne. Doch wer hilft einem diese zu sortieren und nach Prioritäten zu ordnen?

Bei mir hat sich so manches angesammelt.
Zum Beispiel sind die Scans meiner Rollfilmaufnahmen ein Jahr im Rückstand, die Sinar schlummert in ihrem Schönheitsschlaf und viele Fotoprojekte gilt es noch zu realisieren.

Nur noch ein paar Tage und ich kann mein Zeugnis in den Händen halten.
Dieser Lebensabschnitt neigt sich somit dem Ende zu und es kommt ein Neuer.

Hallo liebes Leben,
ich bin bereit.

Das Leben ist Laut

Damit meine ich nicht die ganzen Geräusche, welche wir hören. Nein. Egal wohin ich blicke, überall schreit mir die Buntheit der Dinge entgegen.
Ein Spaziergang durch die Stadt ähnelt einem lauten Basar. Überall buhlen Schilder und Werbungen um meine Aufmerksamkeit. Dabei wird mit Größe, Formen und Farben nicht gespart.

Als Fotografin visuell geprägt, gehe ich mit offenen Augen durch die Welt. Stetig auf der Suche nach Schönem. Zu meinem Nachteil finde ich meine Lieblingsmotive Hauptsächlich in urbanen Regionen. Oder ist es nicht doch eine Herausforderung?
In diesem Konsumdschungel bahne ich mir mit der Kamera den Weg und versuche die Lautstärke zu ignorieren, welche um mich herum herrscht.
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Mit meiner schon etwas betagten analogen Kamera zur Entschleunigung gezwungen, bin ich auf der Suche nach Linien. Ruhe inmitten der Werbewelt. Da mir Farben inzwischen generell zu laut und aufmerksamkeitsraubend sind, fotografiere ich fast nur noch Schwarzweiß.
Diese Ruhe in meinen Bildern ist mir sehr wichtig. Wenn schon alles um mich herum und in meinem Kopf schreit, möchte ich versuchen, die noch herrschende Ruhe aufzuspüren und festzuhalten.

Dieser Text erschien als einen von mir verfassten Gastbeitrag auf www.minimalismus-leben.de

Auferstehung

Noch ist es bis Ostern etwas hin, doch mein Blog ist wieder aus den Tiefen meiner Gedanken auferstanden. Endlich habe ich wieder den Kopf und die Zeit für meine analogen Aktivitäten (auf digitaler Blog-Basis).

Die Tage werden länger und somit auch die Zeit für meine fotografischen Streifzüge.
Bis Juli wird mich zwar das deutsche Schulsystem im Griff haben, doch das wird mich nicht an eigenen Projekten hindern.

Als erstes gilt es meine in den letzten Monaten fotografierten Filme und zu sichten und zu scannen, da diese in den letzten Monaten ein bisschen in Vergessenheit geraten sind. Ich bin gespannt!