Quadraterei

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Ich habe mich selbst über die Menge an Polaroids erschrocken welche ich in den letzten Monaten fotografiert und online gezeigt habe. Die Phase der quardatischen und schwarzweißen (Architektur-) Aufnahmen schien vorbei. Doch ich habe ausgeblendet wie viele ungescannte Mittelformatfilme ich hier rumliegen habe. Irgendwie sind diese immer wieder in Vergessenheit geraten. Doch der Winter kommt und ich habe die langen, dunklen Abende schon der Scannerei verpflichtet.

Hier mal ein kleinen „quick & dirty“ Scan für zwischendurch aus Paris.

Analoge Gedanken

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Eigentlich hatte ich vor, hier vor allem persönliche Gedanken zur Fotografie zu veröffentlichen. Jedoch habe ich mich entschieden erstmal noch eine Weile in meinem janalogen Notizbuch zu sammeln, da diese Gedanken oft abschweifen, sich überschneiden oder allgemein ziemlich wirr sind.

Mir ist der theoretische Aspekt der Fotografie ziemlich wichtig, also wird da auf jeden Fall noch was kommen. Jedoch gehe ich nun in die Sammelphase um ein bisschen anspruchsvollere Texte für mich zu schreiben.

Hey Hamburg, danke!

Schön wars auf dem dritten Minimalismustreffen in Hamburg Ende Juli. Ich möchte mich hiermit bei euch für die tollen Gespräche und Begegnungen bedanken. Es ist einfach immer ein tolles Ereignis unter so vielen gleichgesinnten Menschen zu sein. Hier mal das einzigste Polaroidfoto, welches ich am Tag des Treffens unter „Beobachtung“ aufgenommen habe.
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Das Leben, wie?

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Es ist gut, dass es keine Lebensanleitung gibt, doch manchmal sieht man sich plötzlich vor großen Fragen und Veränderungen. Man möchte so vieles machen und hat die verschiedensten Pläne. Doch wer hilft einem diese zu sortieren und nach Prioritäten zu ordnen?

Bei mir hat sich so manches angesammelt.
Zum Beispiel sind die Scans meiner Rollfilmaufnahmen ein Jahr im Rückstand, die Sinar schlummert in ihrem Schönheitsschlaf und viele Fotoprojekte gilt es noch zu realisieren.

Nur noch ein paar Tage und ich kann mein Zeugnis in den Händen halten.
Dieser Lebensabschnitt neigt sich somit dem Ende zu und es kommt ein Neuer.

Hallo liebes Leben,
ich bin bereit.

Das Leben ist Laut

Damit meine ich nicht die ganzen Geräusche, welche wir hören. Nein. Egal wohin ich blicke, überall schreit mir die Buntheit der Dinge entgegen.
Ein Spaziergang durch die Stadt ähnelt einem lauten Basar. Überall buhlen Schilder und Werbungen um meine Aufmerksamkeit. Dabei wird mit Größe, Formen und Farben nicht gespart.

Als Fotografin visuell geprägt, gehe ich mit offenen Augen durch die Welt. Stetig auf der Suche nach Schönem. Zu meinem Nachteil finde ich meine Lieblingsmotive Hauptsächlich in urbanen Regionen. Oder ist es nicht doch eine Herausforderung?
In diesem Konsumdschungel bahne ich mir mit der Kamera den Weg und versuche die Lautstärke zu ignorieren, welche um mich herum herrscht.
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Mit meiner schon etwas betagten analogen Kamera zur Entschleunigung gezwungen, bin ich auf der Suche nach Linien. Ruhe inmitten der Werbewelt. Da mir Farben inzwischen generell zu laut und aufmerksamkeitsraubend sind, fotografiere ich fast nur noch Schwarzweiß.
Diese Ruhe in meinen Bildern ist mir sehr wichtig. Wenn schon alles um mich herum und in meinem Kopf schreit, möchte ich versuchen, die noch herrschende Ruhe aufzuspüren und festzuhalten.

Dieser Text erschien als einen von mir verfassten Gastbeitrag auf www.minimalismus-leben.de