24.12.2020 – Jahresrückblick

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Projekte und Pläne 2020

Mit einem kurzen Blick auf meine Projekte und Pläne, welche ich für dieses Jahr hatte muss ich sagen, dass nicht wirklich alles so geklappt hat. Es war auf jeden Fall, wie schon angedacht, ein gutes Ausstellungsjahr für mich. Ich konnte nicht wirklich so viel reisen, war jedoch sehr lange im Schwarzwald bei der Familie und in Karlsruhe. Das brauchte ich irgendwie, sonst wäre ich in Essen wahrscheinlich wahnsinnig geworden.

In Karlsruhe hatte ich im Februar nicht nur meine Vernissage und Botanik Ausstellung, sondern habe  auch meinen (ehemaligen) Chef  und das Atelier erst für eine Uni-Aufgabe fotografiert und nach dem ersten Lockdown etwas mitgeholfen. Unter anderem seine Ausstellung mitgeplant und wieder einige Stunden mit Photoshop Architektur hübsch gemacht. Nebenher sind dort die Arbeiten für meine Polagramme-Ausstellung im Fotolabor entstanden. Das hat mich quasi „über Wasser gehalten“. Denn ich hatte etwas sinnvolles zu tun und bin somit nicht wirklich in ein tiefes Loch gefallen. Auch das meine Sofortbildmalereien im Mai in der „alternative photography“ Ausstellung in Heidelberg und mein „Eine Stunde auf einem Film“ Film bei den Videofenstern im City of Gold gezeigt wurden, trugen dazu bei.

Mit meinen Fotowörtern habe ich bisher noch nichts „richtiges“ angestellt, doch hab ich mich an einen alten Text gewagt und ihn veröffentlicht: Die fotografische Bürde Zudem setzte ich ein System für meine Zitatsammlung auf, um damit besser arbeiten zu können und veröffentlichte in dem Schritt auch ein paar Leckerbissen auf dem Blog: Unkommentierte Zitatsammlung. Leider lief mein letztes vorhaben dieses Jahr, mein Adventskalender, nicht wirklich. Ich hatte mir zu viel vorgenommen und zu wenig vorbereitet.

12.12.2020 – Peter Piller

piller

Webseite | Wikipedia

Während meines Gastsemesters an der HfG Karlsruhe, lernte ich die Arbeiten von Peter Piller durch einen Vortrag von ihm kennen und schätzen.

Er arbeitet vor allem mir vorgefundenem Material aus Zeitschriften/Archiven und geht mit einer Art von Humor daran, welche einige seltsame Gebrauchsweisen der Fotografie aufdeckt. Meine liebsten Serien von ihm sind seine kleinen Büchlein, in welche er Zeitungsbilder zu verschiedenen Themen zusammen bringt. Diese tragen Titel wie „In Löcher blicken“, „Bedeutungsflächen“ und „Geld zeigen“. Diese Serien findet man auch auf seiner Webseite.

In seiner Serie „Von Erden schöner“ hat er das Diaarchiv eines Luftbildfotografen, welche Einfamilienhäuser aufnahm, gesichtet und in verschiedene Themen eingeordet, was ich auch sehr spannend finde.

10.12.2020 – Hans Eijkelboom

eijkelboom

Wikipedia | Google Bildersuche

Ich lernte seine Arbeiten nur durch den Umstand kennen, dass ich in Köln etwas Zeit rum bringen musste. Denn das Ausstellungsplakat alleine hätte mich auf keinen Fall in die Ausstellung gelockt – doch ich was sehr positiv überrascht. Es sind zwar keine klassisch schönen Fotos, doch er bedient sich der Fotografie um seine tollen Konzepte umzusetzen.

Leider findet man online fast nur seine „vergleichenden“ Serien und weniger seine kleineren konzeptionellen (früheren) Arbeiten. So hat er unter anderem jeweils ein Kinderfoto mit einem Foto eines neuen Kameramodels gegenübergestellt, welche aus dem jeweils gleichen Jahr stammten.