Handarbeit

Vor einigen Wochen habe ich im Rahmen eines Seminars meinen ersten Linoldruck gemacht. Es war schön außerhalb der Dunkelkammer mal wieder richtig mit den Händen zu arbeiten. Ausgehend von einem schon etwas älteren Digitalfoto von mir habe ich nun diesen Druck angefertigt. Es sollen auch noch weitere Drucke meiner Fotovorlagen entstehen. Aber das wird wahrscheinlich eher eine Aufgabe für die langen Winterabende.

 

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Variationen aus der Dunkelkammer

Ich habe festgestellt, dass ich keine größeren Eingriffe in Scans von Negativen machen möchte. Als ich jedoch letzten Montag in der Dunkelkammer einen Abzug von diesem Bild machen wollte passierte es einfach. Ich spielte mit verschiedensten Ausschnitten und Techniken und hatte daran eine große Freude. Es macht mir einfach viel mehr Spaß mit den Händen zu arbeiten und durch schieben des Vergrößerungsrahmens und verstellen der Höhe des Vergrößerers den Ausschnitt zu finden, als das mit Photoshop zu tun.

 

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Station 5: Freiburg und Tübingen

janalog-unterwegsEin bisschen Heimatluft konnte ich vergangenes Wochenende schnuppern, da es nach Freiburg und Tübingen ging.  Zwar beinhaltete diese kleine Tour keinen Museumsbesuch, doch bestes Sommerwetter und sehr sehr viele Gespräche über die Fotografie.  Am Samstag fand in Tübingen das vfdkv-Treffen der süddeutschen Gruppe statt. Trotz drückender Hitze schlichen wir durch die Stadt und wurden durchaus komisch beäugt, da es einige nicht ganz dezente Kameramodelle zu sehen gab. Ich bin immer begeistert was sich aus so einem Treffen entwickelt. So werde ich in diesem Jahr noch Teilnehmer des Treffens besuchen und habe damit eine weitere Station für mein janalog unterwegs. Ich freue mich schon sehr darauf.

Auch am Sonntag durfte ich einen weiteren analogen Fotografen in Freiburg treffen, bevor es wieder zurück ging. Ich habe an diesem Wochenende sehr viel mitgenommen. Danke dafür.

Die nächste Tour wird mich in zwei Wochen nach Lübeck und Hamburg führen, da in Hamburg die Triennale der Photographie stattfindet.

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Voigtländer Bessa Voigtar 1:7,7 F= 10,5cm (1929)

Anfang des Jahres flog mir diese alte Kamera zu. Mit ihren 86 Jahren ist sie wohl die älteste Kamera, welche sich je in meinem Besitzt befand. Doch nachdem ich den ersten Film durch hatte und die Bilder sah, so wusste ich, dass ich sie nicht aktiv nutzen würde. Einen ungenauen Sucher kann ich einfach nicht gebrauchen.
Zwar hat die Handhabung durchaus ihren Reiz und auch die Bildwirkung könnte man bei dem ein oder anderen Projekt verwenden, doch sie wäre für mich hauptsächlich nur ein hübscher Blickfang im Zimmer. Somit wechselte die Kamera recht schnell ihren Besitzer, da ich nur die Kameras behalte, welche ich auch regelmäßig nutze.

 

Wehr, 2015

Wehr, 2015

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Voigtländer Bessa Voigtar von 1929