Vernissage der Botanik Ausstellung

Heute war die Vernissage meiner Botanik Ausstellung im Botanischen Garten des KIT Karlsruhe. Im Laufe der Öffnungszeit haben bestimmt rund 40 Leute gezielt zur Eröffnung gefunden, sowie noch einige „zufällige“ Besucher, welche primär wegen dem Botanischen Garten vor Ort waren.
Meine liebe Freundin Barbara Einig, Kunsthistorikerin, hielt die Rede, bevor wir die Besucher in die Gewächshäuser entließen. Dort galt es die 8 großen PVC Planen, sowie noch eine Reihe kleinerer Bilder, zu entdecken.

Ich bin sehr zufrieden mit der Eröffnung, da viele mir wichtige Leute da waren. Leider, wie es bei solchen Veranstaltungen wohl immer ist, konnte ich nicht mit allen Leuten ausführlich sprechen und war danach auch ziemlich platt.
Nun bleibt es spannend, wie sich die Bilder im Laufe der Zeit eventuell verändern bzw zuwachsen werden.

Für alle, welche es nicht geschafft haben, gibt es auch noch 1-3 weitere Termine bis Oktober, an welchen ich auch vor Ort sein werde. Diese kündige ich natürlich zeitnah an.

Blickkontakt mit mir selbst

Das Bild beziehungsweise die Fotografie wird im Ausstellungskontext meist schön passpartouiert, gerahmt und hinter Glas ausgestellt. Der wertvolle Druck bzw. Handabzug soll somit, am besten so archiv- und farbsicher wie möglich, vor Umwelteinflüssen geschützt werden.
Doch wird das Foto hier nicht ziemlich stark aus dem Leben gezogen? Ein Medium, welches doch genau für diese lebensnahe und „realistische“ Wiedergabe bekannt und geschätzt ist.
Man steckt es mit Passepartout und Rahmen in eine spezielle Situation um es hochwertiger wirken zu lassen. Wird das Einzelbild dies dadurch tatsächlich oder ist es ein aufgezwungener Schein?

Meiner Meinung nach passiert hier jedoch noch etwas schwerwiegendes, denn das schützende Glas, es betrifft auch das sogenannte Museumsglas, legt sich wie eine „durchsichtige“ Haut über das Foto. Doch der durchsichtige Schein trügt, bzw. ganz im Gegenteil: Er präsentiert die knallharte Gegenwart in seiner Spiegelung.
Je nach Standpunkt sieht man sich trotz Museumsglas selbst an. Man selbst kann eigentlich zwar entscheiden, welches der beiden Bilder man fokussieren möchte – aber die gespiegelte Realität drängt sich dem Betrachter doch geradezu auf!
Durch diese Präsentationsart wird oft ein sehr störendes Doppelbild geschaffen – alleinig aus Schutzgründen gegenüber dem Bild?
Ich persönlich finde es fies gegenüber dem Bild, die unmögliche Situation zu schaffen, dass man sich nicht alleine auf eben dies konzentrieren kann.

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Adventskalender 23

Heute ich zwar schon der 24ste, aber gestern hab ich es total verbummelt. Ich war unter anderem in fotografischer Mission in Köln unterwegs um noch an einer Aufgabe für mein Studium zu arbeiten. Zudem war ich mit einer Freundin im Käthe Kollwitz Museum. Dort war eine Ausstellung von Eva Besnyö zu sehen.
Leider gab mir die Ausstellung nicht so viel, aber es muss einen ja auch nicht jedes Mal umhauen. Aber es waren durchaus nette Bilder dabei.