Vernissage der Botanik Ausstellung

Heute war die Vernissage meiner Botanik Ausstellung im Botanischen Garten des KIT Karlsruhe. Im Laufe der Öffnungszeit haben bestimmt rund 40 Leute gezielt zur Eröffnung gefunden, sowie noch einige „zufällige“ Besucher, welche primär wegen dem Botanischen Garten vor Ort waren.
Meine liebe Freundin Barbara Einig, Kunsthistorikerin, hielt die Rede, bevor wir die Besucher in die Gewächshäuser entließen. Dort galt es die 8 großen PVC Planen, sowie noch eine Reihe kleinerer Bilder, zu entdecken.

Ich bin sehr zufrieden mit der Eröffnung, da viele mir wichtige Leute da waren. Leider, wie es bei solchen Veranstaltungen wohl immer ist, konnte ich nicht mit allen Leuten ausführlich sprechen und war danach auch ziemlich platt.
Nun bleibt es spannend, wie sich die Bilder im Laufe der Zeit eventuell verändern bzw zuwachsen werden.

Für alle, welche es nicht geschafft haben, gibt es auch noch 1-3 weitere Termine bis Oktober, an welchen ich auch vor Ort sein werde. Diese kündige ich natürlich zeitnah an.

10. fineartforum Paderborn

faf-2019Auch dieses Jahr ist wieder fineartforum in Paderborn, bzw. „Familientreffen“ – so fühlt es sich inzwischen für mich an.  Ich werde das fünfte Jahr dabei sein und auch in diesem Jahr gibt es einen kleinen Vortrag von mir zum Thema:

Fotografie im erweiterten Sinne
Zeit: Samstag, 5. Oktober 2019, 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Ort: Studio im Obergeschoss
Die gelernte Fotografin Jana Dillo kehrte letztes Jahr ihrem Beruf den Rücken zu, um an der Folkwang
Universität der Künste in Essen Fotografie zu studieren. „Aber wieso, sie sei doch schon Fotogran? “,
wurde sie des Öfteren gefragt. Darum geht sie in diesem Vortrag auf ihre Arbeitsweisen und Interessen
in der Fotografie ein und erklärt, wieso sie sich vom reinen Foto immer weiter entfernt.

Kommt vorbei!

nicht mehr janalog unterwegs?

janalog-unterwegsMir wurde gerade beim überfliegen älterer Beiträge bewusst, dass ich nun seit dem März 2018 keine „janalog unterwegs“ Beiträge mehr geschrieben habe. Da es letztes Jahr eine Pause durch die BILD___reise gab, kam es zu einer unüberwindbaren Unterbrechung. Doch ich frage mich selbst, wieso ich es nicht wieder aufgenommen habe? Gerade seit dem Beginn meines Fotografie-Studiums habe ich einige Ausstellungen angesehen, doch darüber nicht wirklich etwas geschrieben. Nicht einmal über das letzte fineartforum, da gab es nur eine kleine Ankündigung.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann taucht eigentlich nur ein Grund dafür auf: Ich habe keine Lust. Also, keine Lust darüber zu schreiben – Ausstellungen besuche ich auch weiterhin sehr gerne. Doch da ich nun in NRW wohne und hier eine ziemlich große Dichte an Ausstellungen habe, ist es nichts besonderes mehr. Als ich noch gearbeitet habe, da bin ich oft am Wochenende irgendwo in Deutschland hingefahren um Ausstellungen, Veranstaltungen oder Menschen zu besuchen.

Gerade letzteres habe ich letztes Jahr 9 Wochen am Stück gemacht, was eine tolle Erfahrung war. Doch wie ich schon an anderer Stelle schrieb, ich bin gerade irgendwie nicht sehr nach außen gerichtet. Das fällt evtl durch die zeitlichen Lücken hier im Blog auf. Mal schauen ob und was da noch kommen wird…..

Stationen 33: Hamburg, Mannheim, FFM

janalog-unterwegs

Wieder war ich nicht größer weg, sondern nur am Rande oder spontan mal wieder hier und dort. Dies wird zudem vorerst der letzte Beitrag in dieser „janalog unterwegs“-Reihe sein, nach der Fotowalz geht es weiter.

HAMBURG – Ein Zwischenstop wurde dafür genutzt um in meine beliebten Deichtorhallen, bzw. ins Haus der Fotografie, zu gehen. Dort fand nämlich die „Gute Aussichten Deluxe“ statt und man konnte wieder viele unterschiedliche Ansätze sehen. Das tolle an diesen gemischten Ausstellungen finde ich immer, dass man gedanklich so schön aufgemischt wird. Auch sieht man hier nicht einfach nur Bilder an der Wand, sondern verschiedenste Interpretationen (mit) der Fotografie.
Ich bin an den Arbeiten von Tamara Lorenz, Stephan Tillmans, Stephanie Schröder und Markus Uhr hängen geblieben. Vor allem Stephanie Schröders Videoarbeit hat mich sehr beeindruckt. Es ist quasi eine Art Video Tagebuch namens „40h, max. 2 Monate“ in welchem sie ihre Maßname (vom Arbeitsamt?) begleitet und die dazu entstehenden Gedanken verarbeitet. Es ist völlig abstrus ein Künstlerleben in derartige Schienen zu lenken, bzw. lenken zu wollen. Die Gedanken enden irgendwann in einer Stockfotografie Recherche zu Schlagwörtern wie z.B. Harz IV und decken interessante Sachen auf.

MANNHEIM – In der Ten Gallery gab es „Patina“ von Erik Clewe zu sehen. Etwa 9 farbige Analogfotos, welche „Lost Places“ etwas anders zeigen als normal. Mir hat die Serie sehr gefallen, es hätten jedoch etwas mehr Fotos sein können – ich kann mich an solchen Strukturen doch nie satt sehen. Im Ausstellungsort gibt es zudem ganz viele Fotobücher zum schmökern und kaufen.
Weiter ging es ins Zephyr um die Fotos von Rimaldas Vikšraitis, einem litauischen Fotografen, anzuschauen. Mensch waren das durchaus düstere und trashige Fotos, aber seine Selbstportraits/Selbstinszenierungen haben mir ziemlich gut gefallen!

FRANKFURT A.M. – Hier huschte ich nach einem Termin, welcher direkt daneben stattfand, mal schnell ins Fotografie Forum Frankfurt. Mich zog vor allem die Ausstellung von Jaromír Funke, Fotograf der Avantgarde, an. Hier durfte ich sehr schöne Licht-Schatten-Fotografien sehen, welche sehr fein inszeniert wurden. Es war wirklich eine grafische und visuelle Freude für meine Augen. Doch auch der andere Ausstellungsteil zeigte sich als interessanter als gedacht.
»OPAVA SCHOOL. NahSichten« zeigte verschiedenste Serien von Fotografen des Instituts für kreative Fotografie aus Opava. Hier gab es eine sehr große vielfalt zu sehen. Doch die meisten Arbeiten wurden nicht an den Wänden gezeigt, sondern in einem durchlaufenden Film. Der ging zwar sehr lange, aber es lohnte sich da mal etwas sitzen zu bleiben. Aber da die Namen der Fotografen nur kurz am Anfang gezeigt wurde, konnte ich mir hier leider keine Namen notieren…..

<-Station 32: Porto

Station 32: Porto

janalog-unterwegsDiese Woche verbrachte ich einige Tage in Porto. Es war zwar eigentlich kein „Fotourlaub“, doch irgendwie hat sich daraus einiges entwickelt. Wortwörtlich. Ich habe nämlich von einem Bekannten den Tipp eines Fotoladens bekommen. Eigentlich wegen dem Sortiment an analogen Kameras, doch im Vorfeld entdeckte ich schon die günstigen Entwicklungspreise im Internet und so konnte ich dort die ersten drei Filme entwickeln lassen.
Máquinas de Outros Tempos haben mir auf den nächsten Tag zwei Farbfilme sowie einen SW-Film für 7 Euro entwickelt. Man findet hier auch viele analoge Kameras, doch ich muss zugeben diese nicht wirklich intensiv betrachtet zu haben – ich brauch ja nichts.

WICHTIG: Die Negative, so hab ich nachträglich festgestellt, sind absolut nicht gut behandelt worden. Fingerabdrücke, Kratzer, Verschmutzungen……

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Auf der Suche nach dem Laden ist mir aufgefallen, dass es in der gleichen Straße, Rua dos Mártires da Liberdade, noch weitere entsprechende Läden gibt. Gleich neben Máquinas de Outros Tempos gibt es Lomography Embassy Porto mit den entsprechenden Lomo-Kameras. Etwas weiter den Berg runter gibt es Câmaras & Companhia mit einigen analogen Kameras im Schaufenster, aber ich bin in die anderen Läden nicht rein.

Etwas ganz feines ist das Centro Português de Fotografia (C.P.F.), welches in einem ehemaligen Gefängnis befindet. Der Eintritt ist kostenlos. Das Gebäude ist sehr beeindruckend und verwinkelt. Ganz oben befindet sich eine Kamerasammlung und in den anderen Räumen findet man verschiedenste Ausstellungen. Am meisten hat mich unten die Ausstellung Extraños von Juan Manuel Castro Prieto beeindruckt.

Zu guter letzt war ich auch noch, im Touristenziel Nr. 1, in der Bibliothek Livraria Lello und habe mein „4-Euro-Eintritt-Gutschein“ in ein Buch mit fotografischen Essays Luigi Ghirri investiert. Ein weiteres fototheoretisches Buch für die Bibliothek.

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