Station 28: London

janalog-unterwegsSo besonders viel gibt es nicht über London zu schreiben. Für die Dauer des Aufenthalts war ich ziemlich wenig in Ausstellungen und hab mich mit der örtlichen Szene nicht ganz so sehr auseinandergesetzt. Inzwischen ist der Aufenthalt auch schon ein Monat vorbei.

Es ging zwar jeden Tag bei wirklich ziemlich gutem Wetter mit der Kamera raus, die Bilder sind jedoch noch in ihrer Reife-Phase. Das ist die Phase in welcher man nicht weiß ob man die entstandenen Fotos mag oder eher am liebsten in die Tonne kloppen möchte. In diesem Stadium kommen die Bilder wieder weg und warten auf eine eventuelle Wiederentdeckung. Denn manche Bilder sind einfach wie Käse, sie müssen reifen bis die Zeit dafür passt.

Mit Marco Wittkopf ging es in die Photographers Gallery, welche jeden Tag vor 12 Uhr freien Eintritt bietet. Neben einigen Reportrageserien gab es auch ein paar Dia-Installationen zu sehen, welche mich zur Zeit gerade ziemlich faszinieren. Die Arbeiten mit Fotografie und Text von Sophie Calle hatten es auch in sich, vor allem da ich ihre Arbeiten sehr schätze und noch nie „in echt“ gesehen hatte. Im Untergeschoss findet man zudem einen Shop mit tollen Büchern und Film, die Auswahl ist recht gut!

Jedoch gibt es hier einen günstigeren Ort für den analogen Einkauf, welchen wir ganz zufällig entdeckten: West End Cameras. Kameras, Filme, Chemie, Entwicklung vor Ort…..alles auf kleinstem Raum. Sehr schön! Aber hier wurde (leider) auch nur geguckt. Zudem ist mir auch aufgefallen, dass es auf vielen Märkten in ganz London Stände mit analogen Kameras gibt. Kann man natürlich interpretieren wie man möchte…..19075287_10211736712726320_823093853_n

18601507_10211555110306373_610880109_n

Am Tag vor meiner Abreise gab es noch einen Photowalk vom London Alternative Photography Collective. So zogen wir durch die Straßen, wobei ich hier recht wenig fotografiert habe. Zudem hatte ich leider ein paar sprachliche Hemmungen an diesem Tag, so dass ich weniger plauderte als normal üblich. Schade, denn so kam von der Aktion einfach nicht so besonders viel Austausch rum.

 

 

<- Station 27: Nürnberg | Station 29: Im Norden ->

KunstOffen 2017 – Ambivalenz – Rostock

Ich bin Teil eines spannenden Projektes. In Rostock und Umgebung ist am Pfingstwochenende nämlich „KunstOffen“ und in dem Rahmen hat Jensens Wohnzimmerstudio offen. Meinen Beitrag hab ich bisher noch nicht gesehen, ein Experiment trashiger Bildpräsentation.
Je nach Laune kommt noch ein kleiner gesprochener Textbeitrag von mir am Sonntag……

WANN?  3+4. Juni 2017 // jeweils 12 – 17 Uhr
WO? Jensens Wohnzimmerstudio // Aleksis-Kivi-Straße 12 // Rostock

Mehr Informationen über die Veranstaltung bei FB

13.5.17 – London – Alternative Photography Photo-Walk

Nächste Woche werde ich nach London gehen und dies hab ich zum Anlass genommen um dem London Alternative Photography Collective zu schreiben, ob nicht interesse an einer kleinen Aktion bzw. einem Treffen bestünde. Daraus resultiert nun die Planung eines Photospazierganges in London.

East End Alternative Photography Photo-Walk
Wann? 13.5.2017 // 13 Uhr
Wo? St John on Bethnal Green

Weiter Informationen findet ihr beim Facebook-Event….

Station 27: Nürnberg / Tvvinhole

janalog-unterwegsIch dürfte mich Freitag (21.4) mit Christian Weigang in Nürnberg treffen, welchen ich von letztem fineartforum kenne und dessen Vortrag „Evolution der Wahrnehmung“ ich dort aufnehmen dürfte.

Neben einer Führung durch Nürnberg und einem kleinen Besuch in der neuen Leica Galerie wollten wir eigentlich auch in die öffentliche Dunkelkammer von den Kunst- und Kulturquartiers Nürnberg . Leider war diese wegen den Osterferien geschlossen. Jedoch war dies halb so schlimm, denn das Wetter war gut und wir saßen an der Pegnitz, redeten und er zeigte mir seine Tvvinhole und erzählte mir von seinem aktuellen Portraitprojekt.

Die Tvvinhole hat den Namen durch ihre zwei Löcher. Man kann entweder ein „normales“ Lochkamera-Foto damit aufnehmen oder die Spiegelkonstruktion nutzen. Genau das ist der besondere Ansatzpunkt des Projektes! Da 8×10″-Filmmaterial teuer und dem Chrisitan der Gedanke des Unikats sehr wichtig ist, fotografiert er auf Papier. Doch ein normales Lochkamerabild auf Papier ist negativ und seitenverkehrt. Durch die Spiegelkonstruktion und dem Umkehr-Kit vom Klaus Wehner bekommt er ein seiten- und tonwertrichtiges Unikat in seinem Arbeitsablauf. In kleinerem Format hat er dieses schon auf dem letzten fineartforum unter der Bezeichnung von „Instant-Camera-Obscura“ gezeigt. Zwar bin ich schon letztes Jahr über die Formulierung Instant/Sofortbild gestolpert, aber er hat diese Bilder wirklich vor Ort in einer Jobo-Drum entwickelt. Die Formulierung „Sofortbild“ bezieht er, so habe ich es auf jeden Fall verstanden, auf die Tatsache des Unikats ohne einem Negativ als zeitaufwendigen Zwischenschritt.

Das andere Projekt ist „Die Camera Obscura im Atelier“. Es soll eine gemeinschaftliche Publikation auf Zeitungspapier mit einer Ausstellung werden. Christian hat die Künstlerportraits geschossen, der andere Fotograf die dazugehörigen Ateliers der Künstler. Ich bin gespannt wie das fertige Projekt aussehen wird. Es sind auf jeden Fall nette kleine Details verstrickt auf welche ich dann bei Gelegenheit zurückkommen werde.

 

<- Station 26: Freiburg und die Schweiz   I Station 28: London ->

Stationen 26: Freiburg und die Schweiz

Die Stationen 26, dieses Mal zum hören.

 

Ich habe mal als Versuch eine kleine Tonaufnahme direkt von unterwegs aus aufgenommen. Ist es eine gute Alternative zum Text oder nur als Ergänzung zu sehen? Bin dankbar über Rückmeldungen.

Digitale Beweisaufnahmen:

Fotomuseum Winterthur

Fotomuseum Winterthur

IMG_5574_klein

Vielen, vielen, vielen Dank!

Links:

<- Station 25: Hamburg | Station 27: Nürnberg ->