Station 6: Hamburg

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Nach diesem Wochenende in Hamburg auf der Phototriennale und gleichzeitiger Lektüre diverser Fotozeitschriften fällt mir immer mehr auf, dass die Fotografie eigentlich primär zum zeigen da ist. Zum Zeigen von Weltausschnitten. Doch meist finde ich keinen Zugang zu diesen Fotos, es fällt mir ziemlich schwer mich damit zu beschäftigen. Gerade die dokumentarische Fotografie, welche die Grundzüge der Fotografie an sich ist und zeigt, ist mir oft zu beliebig und teils von dem Bildinhalt und Umsetzung nichts besonderes. Es wirkt sehr oft wie schonmal gesehen und hat für mich selten eine fesselnde Botschaft der Bilder an sich. Vielleicht aber fehlt mir einfach die Bereitschaft mich damit zu beschäftigen oder ich hab schon zu viel gesehen? Ich weiß es nicht, vielleicht sind es auch nur arrogante Gedanken.
Ich habe lange danach gesucht mich in diesen Bilder zu finden, doch es hat nicht wirklich geklappt. Zwar haben mir ein paar der Serien ganz gut gefallen, doch da stand meist ein sehr spezielles Konzept und keine Dokumentation dahinter.
Die meisten Dokumentationen oder Reportagen sind irgendwie ziemlich auswechselbar im Thema und Umsetzung. Manchmal ist Fotografie vielleicht doch einfach nur Fotografie und keine Kunst?!

Leider habe ich nicht so viele Ausstellungen und Veranstaltungen im Rahmen der Phototriennale besuchen können wie ich ursprünglich geplant hatte, doch zu viel Bilder tun dem Kopf meiner Meinung nach auch nicht gut.
Ich habe ein Künstlergespräch im Kunstverein besucht, die Eröffnung der #snapshot-Ausstellung, das Containerdorf sowie eine Projektion von Fotografien und eine Podiumsdiskussion.

Zwar ging es bei allen Veranstaltungen nicht direkt um die analoge Fotografie, jedoch war es trotzdem sehr interessant und hat mir viel Gedankenmaterial mitgegeben. Leider waren die Projektionen der Portfolioawards und des Workshops nicht gerade gut gelöst, dafür war jedoch die Location mit dem Schiff sehr beeindruckend.

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