Station 11: Amsterdam

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Endlich habe ich es nach Amsterdam geschafft. Schon seit einiger Zeit hatte ich vor der Stadt einen Besuch abzustatten. Leider kam es jedoch anders als geplant und so verbrachte ich nur einen halben Tag in der Stadt der süßlichen Duftglocke. Es ist nicht wirklich meine Stadt, visuell ist einfach zu viel los, zu unruhig. Oder es war einfach die falsche Zeit für mich und die Stadt.

Immerhin habe ich vom EYE ein paar Fotos machen können, bevor ich wieder abfuhr. Jedoch war an diesem Tag besonders unfreundliches Wetter und meine Beute beschrängt sich auf bisher zwei Fotos. Aber irgendwo muss noch eine unentwickelte Filmrolle mit weiteren Fotos sein. Da muss ich mal mein Gepäck, welches ich nun seit gefühlten Monaten mit mir herumschleppe, gründlicher durchsuchen!

Das Highlight war mein Besuch im foam Museum, der Hauptgrund für den Aufenthalt in Amsterdam. Alleine die Räumlichkeiten sind sehr interessant, so viele Winkel und Treppen! Im Gedanken geblieben sind die Magnum Kontaktabzüge, welche jedoch für etwas Gehirnverstopfung führten, da es einfach so viele gewesen sind. Aber ich finde zusammenhängende Bilderabläufe und die Annäherung an Bilder/Motive ziemlich interessant. Vor allem da dies bei meinen Fotos/Kontaktabzügen sehr selten der Fall ist.

Sehr imposant fand ich die von Paul Bogaers gestalteten Räume. Anfangs war ich ziemlich verwirrt, da man im Gesammten erst nur eine Rauminstallation sieht und sich erst nach und nach erschließt, dass es sich um fotografische Skulpturen und Objekte handelt. Es war ein wenig gruselig und eigentlich so gar nicht mein Stil, aber einfach ungemein faszinierend sich in den Räumen zu bewegen und alles auf sich wirken zu lassen. Da man es so schwer beschreiben kann, hier mal ein kleines Video, welches einen kleinen Einblick in seine Arbeit gewährt.

 

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