Rollfilmschutzpapier

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Ich bin hier auf dem Blog etwas stiller, da es gerade kaum fertige Arbeiten gibt und ich auch kein interesse daran habe, einzelne Fotos zu zeigen – dazu wird es wohl bald auch einen eigenen Text geben. Doch ich möchte versuchen euch wieder mehr in meine fotografische Interessen einzubeziehen.

Darum geht es jetzt auch um das Rollfilmschutzpapier, oder wie auch immer die genaue Bezeichnung dafür lautet. Auf jeden Fall sind mir in den letzten Jahren einige tolle Exemplare in die Hände gekommen, welche ich gerne in meine Arbeiten aufnehmen möchte. Mich fasziniert vor allem die Vielfalt dieses „Abfallprodukts“, in Farbe, Form und Typografie. Es ist da um unseren Film zu schützen und um die richtige Positionierung unserer verschiedenformatigen Aufnahmen zu gewährleisten. Die Nummern, welche man, je nach Kamera, durch die kleinen roten Fenster sieht, stehen für so viele potenzielle Aufnahmen.

Bisher habe ich dem Rollschutzpapier einen kleinen Film gewidmet. Bei Exposed nutzte ich das vorgegebene „Layout“ als eine Art Notenblatt für meine Kamerageräusche. Aktuell habe ich meine liebsten drei Schutzpapiere eingescannt um damit in verschiedene Richtungen weiter zu arbeiten. Eventuell sogar wieder in bewegter Form für eine Prüfungsarbeit, da sich das Papier auch in dieser Form durch die Kamera zieht und meist nie in kompletter Spannweite zu sehen ist. Ich bin gespannt wohin meine Gedanken und Arbeiten damit noch führen werden, es bleibt spannend.

Geisterfotos

Als Nebenprodukt des „filmfehlerfilm“es ist im Fotolabor eine kleine Serie von „Geisterfotos“ entstanden. Diese Handabzüge könnte man auch als Produkt meiner aktuellen Prokrastination über eine Hausarbeit zur Okkulten Fotografie sehen. Soweit ein klitzekleiner Einblick in die Studiererei – mehr gibt es bei meinem Vortrag auf dem fineartforum Paderborn 2019!

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Ich lasse Farbe in mein Leben

Dieses Semester mussten wir ins Farblabor. Da ich ziemlich schnell merkte, dass ich keine Lust auf „normale“ Farbfotos habe, fing ich wieder an mich mit meinen Sofortbild-Experimenten zu beschäftigen.  So steckte ich die gebleichten Fuji FP-100c Negative von meinen Sofortbildmalereien in bzw. unter den Vergrößerer. Ich befinde mich noch in der Probierphase und bin gespannt wohin es gehen wir.

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